Wofür steht Make-IT?

Mit dem Projekt Make-IT setzen wir uns zum Ziel, neue Ansätze für die Digitalisierung in der beruflichen Bildung zu entwickeln und junge Menschen auf Transformationen in der Berufswelt vorzubereiten. Kreative Köpfe erhalten die Möglichkeit, eigene Digitalprojekte im Wettbewerb vorzustellen.

Seit ihrer Gründung vor mehr als 10 Jahren fühlt sich die GFBM Akademie der Weiterentwicklung der beruflich orientierten Bildung verpflichtet. Internationaler Austausch in der Aus- und Weiterbildung bildet eine wichtige Voraussetzung, um in der internationalen Kooperation einheitliche Standards sicherzustellen und die internationale Kooperation zu fördern.  

Insbesondere China und Russland haben in den letzten Jahren im Bereich der Digitalisierung und der Softwareentwicklung die Ausbildung stark vorangetrieben und die Ausbildung dadurch stark verändert. Wettbewerbe spielen dabei eine große Rolle, um die Kreativität, die Leistungsfähigkeit und die individuellen Fähigkeiten gezielt zu fördern. Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales hat diesen Impuls aufgegriffen und 2019 das Vorhaben Make-IT Digitaltalente ins Leben gerufen. 

Projektidee Make-IT Digitaltalente 

Digitale Kompetenzen von Beschäftigten sind zu einem Schlüsselbegriff geworden, wenn es um die ökonomische Zukunft eines Unternehmens oder um die gesellschaftliche und kulturelle Perspektive eines Landes geht. Berlin fördert die Digitalisierung der beruflichen Bildung, um junge Talente gezielt zu unterstützen.   

Aufgabe einer modernen Bildung und Berufsausbildung ist es jungen Menschen Raum und Möglichkeiten zur eigenen Entwicklung zu geben, sowie ihr Interesse für „Bits und Bytes“ zu wecken und zu fördern. Mit dem von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geförderten Projekt Make-IT möchte die GFBM Akademie diesen Gedanken aufnehmen und Auszubildenden und Bachelorstudierenden die Gelegenheit geben ihre digitalen Kompetenzen zu verbessern und mit anderen im internationalen Kontext zu vergleichen.  

Der 1. Internationale Wettbewerb Make-IT Digitaltalente im letzten Jahr hat auf beeindruckende Weise gezeigt wie kreativ und vielfältig junge Menschen zur Unternehmensentwicklung beitragen können.  

Aktuelle Beiträge

Die Bewegung „Fridays for future” zeigt, wie ernst gerade junge Menschen die Klimakrise nehmen. Neue Energieformen und vor allem die nachhaltige Nutzung der Ressourcen werden in Zukunft unsere Produktionsprozesse und Lebensweisen grundlegend verändern.
Mit einer virtuelle Eröffnung am 25.01.2022 zwischen 8.30 und 10.00 Uhr startet der 2. Internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente...
Mit dem neuen Vorhaben „make-IT 4schools“ geht die GFBM […]

Internationaler Wettbewerb Make-IT Digitaltalente 2022

Make-IT sucht Projekte aus dem Bereich der Ausbildung und des Studiums, die einen innovativen und nachhaltigen Umgang mit der Digitalisierung zeigen. Dazu zählen Projekte, die die Vernetzung sowie Visualisierung von Arbeitsprozessen oder Mobilität im Fokus haben.

Make-IT freut sich über vielfältige und kollaborative Teams aus Handwerk, Industrie, Logistik und Handel. Vorraussetzung ist, das Team oder die Einzelperson kommt aus der beruflich orientierten Bildung.

Dabei sein können:

  • Duale Auszubildende
  • Schüler*innen (Berufsgrundbildung, Berufsfachschule, Fachschule)
  • (Duale) Bachelorstudierende
  • Projektbeschreibung, die die Herangehensweise an das Projekt erläutert
  • Präsentation mit maximal 20 Seiten, die die Idee, Herangehensweise, die Entwicklung und das Ergebnis des Projekts
  • Kurzes Video
  • Zusatzmaterial (optional)

Eine internationale Jury darunter Vertreter*innen aus Unternehmen, Hochschulen und der beruflichen Bildung bewerten die Projekte. Es winken Preisgelder von insgesamt 10.000.- €

Extended Reality ermöglicht es Prozesse zu simulieren, Abläufe sichtbar zu machen und zu erklären. Dadurch können Schwierigkeiten rechtzeitig erkannt und komplexe Lösungen überhaupt erst entwickelt werden.

Gleichzeitig kann Extended Reality genutzt werden, um Mitarbeiter*innen zu qualifizieren, die Steuerung komplexer Prozesse zu vereinfachen oder die Bedienung benutzerfreundlicher zu gestalten.

Virtuelle Welten (VR), die Erweiterung der realen Welt (AR), aber auch Computerspiele (serious games) und intelligente Anwendungen ermöglichen es, komplexe Arbeitsprozesse zu simulieren und Schulungen realitätsnah zu gestalten.

Diesen Gedanken möchten wir in der Kategorie Extended Reality aufnehmen und suchen Projekte, die sich mit der Visualisierung von Lern- und Arbeitsprozessen auseinandersetzen. Dies können sowohl eigene VR oder AR Szenarien sein, als auch selbst entwickelte Lernspiele, die das Erlernen von Arbeitsabläufen unterstützen. Auch in diese Kategorie fallen selbst entwickelte Apps oder Benutzeroberflächen (User Interfaces),die die Steuerung von Arbeitsprozessen erleichtern oder komplexe Prozesse veranschaulichen,beispielsweise im Bereich der Datenanalyse und Datenauswertung.


mögliche Teilnahmebereiche
  • Selbstentwickelte digitale Lerntools, die
    Mitarbeiter*innen gezielt für bestimmte Tätigkeiten qualifizieren
  • Digital Twins, die reale Arbeitsprozesse simulieren oder steuern
  • Eigene Applikationen im Bereich der Prozesssteuerung

Smart Cities bezeichnet vernetzte intelligente Systeme, in der Gebäudetechnik, der Betriebstechnik, der Straßenführung oder in mobilen Geräten.

Die Vernetzung und Auswertung der Daten ermöglicht die effektivere Koordination oder Bewertung von Prozessen. So können die Prozesse auf dem Notebook, über das Smartphone oder das Internet kontrolliert, erfasst und komplex verarbeitet werden.

Ob beim autonomen Fahren oder in der Qualitätskontrolle, Grundlage für ein intelligentes System bildet die Aufnahme und Verarbeitung von digitalen Daten, beispielsweise durch Sensoren oder Aktoren. Ein effektives Zusammenspiel der Prozesse fördert zudem den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und die Vernetzung unterschiedlicher Datenquellen untereinander.

Diesen Gedanken möchten wir in der Wettbewerbskategorie Smart Cities aufnehmen. Wir suchen deshalb Projekte, die sich aktiv mit dem Thema der digitalen Vernetzung und Auswertung von Daten auseinandersetzen. Dies kann sowohl die Bewertung und Optimierung von Arbeitsprozessen oder Abläufen betreffen, als auch die Entwicklung neuer Mobilitätslösungen. Dabei fangen Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung häufig im Kleinen an. Analoge Prozesse erfahren durch Sensorik eine neue Aufwertung, Mobilität und Technik werden durch Datenauswertung neu interpretiert.

mögliche Teilnahmebereiche
  • Optimierung bestehender Arbeits- oder Produktionsprozesse
  • Vernetzung bestehnder Systeme und Ausstattung mit zusätzlicher Sensorik
  • Datenauswertung und Vernetzung unterschiedlicher Datenquellen miteinander

Anmeldung

Kooperationen