Am 19. Juni war Ende des ersten regionalen Wettbewerbs. In den Räumen der GFBM Akademie in Pankow präsentierten die beiden im Finale verbliebenen Teams der Unternehmen SIEMENS und der STILL AG ihre Beiträge. Alle Teilnehmer absolvieren eine Berufsausbildung als Mechatroniker und sind im ersten bis dritten Ausbildungsjahr. Das Team der STILL AG bestand aus fünf, das Team SIEMENS aus zwei Auszubildenden. Beide Teams haben für ihren Wettbewerbsbeitrag häufig online zusammengearbeitet – zum einen, weil sie an unterschiedlichen Orten ausgebildet werden, zum anderen zwangen sie dazu die coronabedingten Beschränkungen.

Für die Wettbewerbsteams bestand die Aufgabe für eine reale „CNC-Labormaschine“ die Steuerung zu entwickeln. Alle 3 Achsen sollten sich mit preiswerter Hard- und Software bewegen lassen. Siegchancen hat das Team, das diese Aufgabe benutzerfreundlich löst und dabei einen möglichst hohen Automatisierungsgrad erreicht. Zugleich bewertet die Jury die der Präsentation beigefügte Dokumentation sowie die persönliche Darstellungsfähigkeit der Teammitglieder. Jurymitglieder waren der Mechatronik-Experte Prof. Dr. Hartenstein von der Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie Bernd Antmann, vormals Leiter des ABB Ausbildungszentrums Berlin.

Jurymitglieder: Prof. Dr. Hartenstein, Bernd Antmann

Auch wenn die Wettbewerbsaufgabe so manch einen der beteiligten Akteure vor große technische wie auch menschliche Herausforderungen stellte – in einem waren sich alle Wettwerbsteilnehmer einig: die große Herausforderung hat sie motiviert und ihnen ungeheuren Spaß gemacht. Wenn man dann noch erster Sieger wird: was kann Ausbildung mehr bieten!

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